● Komplexe Farbpaletten werden heute am Computer erstellt. Zahlreiche Anwendungen helfen inzwischen dabei. Meiner Erfahrung nach muss man aber ein solides Grundwissen mitbringen, um damit erfolgreich zu arbeiten
Zur Erinnerung: wir haben gelernt, mit einer monochromen Palette zu beginnen, und diese um Akzentfarben zu erweitern. Jetzt wollen wir komplexere Paletten erstellen.
Am leichtesten mischst du komplexe Farbpaletten in Photoshop und Illustrator. Konzentriere dich auf wenige Grundfarben, und benutze den Farbeimer mit 10% Deckkraft. In beiden Programmen ist auch einen Benennung nach dem Pantone-Standard schon eingebaut.
Hier ist eine Liste von 15 weiteren Online-Tools zur Paletten-Erstellung. Aber Vorsicht: einige Tools sind, finde ich, viel zu komplex geraten. Die bekannteste Anwendung ist sicher Kuler, weil es zu Photoshop und Illustrator gehört.

Viele der eben genannten Paletten-Dienste sammeln die von den Nutzern erstellten Farbpaletten. Hier kann man sich viele Inspirationen holen. Die meisten Paletten lassen sich auch herunter laden.

Eine Palette interessanter Farben ist wenig wert, solange man sich über die Gewichtung der einzelnen Farben im Unklaren ist. Mit diesem Tool kannst du deine Palette an diversen Mustern testen. Viele Studenten fanden es lehrreich, eine Weile damit herumzuspielen.

Monitorfarben wirken immer strahlender, als Farben auf Material. Pantone bietet diverse Kataloge farbiger Stoffmuster. Wenn du die mal irgendwo stehen siehst, unbedingt ausgiebig anschauen. Dann kannst du Farbkarten realistischer beurteilen.

Auf den Farbkreis habe ich in diesen Tutorials mal ganz bewusst verzichtet.
